Agentur-Pitch in 60 Minuten: Beispielposts aus der Kunden-Website mit Content-Office
In Pitches zählt, was innerhalb einer Stunde vorzeigbar ist: ein kurzer Blog-Entwurf, zwei kanalgerechte Social-Posts und klarer Bezug zur Sprache des potenziellen Kunden. Mit Content‑Office lässt sich genau dieses Paket aus einer öffentlich zugänglichen Kunden‑Website erstellen – ohne tiefen Onboarding‑Aufwand und ohne Ratespiel beim Ton.
Was erlaubt ist – und was nicht
Ein schneller Pitch bleibt sauber, wenn ein paar Regeln gelten:
- Nutzung nur öffentlicher Inhalte: Texte und Fakten ausschließlich von der frei zugänglichen Kunden‑Website (keine Paywalls, keine internen Dokumente).
- Kein Veröffentlichen im Namen des Kunden: Die Entwürfe sind Demo‑Material, nicht für eine echte Veröffentlichung bestimmt.
- Heikle Aussagen vermeiden: Keine Rechts‑, Medizin‑ oder Finanzversprechen, keine sensiblen Behauptungen. Produktdaten nur aus verlässlichen Seiten.
- Transparenz im Deck: Auf der Titelseite klar „Demo‑Entwürfe auf Basis Ihrer öffentlichen Website“ notieren.
Der 60‑Minuten‑Fahrplan
0–10 Minuten: Wissensbasis aufsetzen
- Projekt anlegen und die Domain des potenziellen Kunden als Referenzquelle hinzufügen.
- Kernseiten auswählen: Startseite, Über‑uns, Produkte bzw. Leistungen, Referenzen, ggf. Blog/News. Lieber wenige, präzise Seiten als die gesamte Site.
10–20 Minuten: Mini‑Regelwerk im Freitext
- Tonalität festhalten: z. B. sachlich, lösungsorientiert, Sie‑Ansprache.
- Terminologie: Produkt‑ und Markennamen, Schreibweisen, verbotene Varianten.
- Pitch‑Hinweis: „Nur Demo‑Entwürfe, keine Veröffentlichung.“
- CTA‑Platzhalter: Standard‑Abschluss wie „Mehr erfahren auf unserer Website“ oder „Kontakt aufnehmen“ definieren.
20–35 Minuten: Drei Themen anlegen
- Nutzenfokus: „[Leistung] in [Zielbranche]: typische Szenarien, klare Ergebnisse“ (Blog + LinkedIn).
- How‑to/Checkliste: „In 5 Schritten zu [Ergebnis] mit [Produkt/Service]“ (Blog + Instagram).
- FAQ/Einwände: „Häufige Fragen zu [Thema] – kompakt beantwortet“ (nur Blog oder zusätzlich LinkedIn).
35–45 Minuten: Entwürfe erzeugen und prüfen
- Kanäle je Thema auswählen (Blog, LinkedIn, Instagram nach Bedarf).
- Entwürfe erstellen lassen und den automatischen Qualitätscheck sichten.
- Kleine Ton‑ und Formfehler per Auto‑Fix bereinigen; Fakten anhand der Kunden‑Website stichprobenartig verifizieren.
45–55 Minuten: Feinschliff für das Deck
- Blog‑Titel, Kurzfassung und Schlagwörter prüfen, Überschriften glätten.
- Social‑Posts kürzen oder schärfen (Hook vorn, klarer CTA, passende Hashtags).
- Optional: Ein neutrales KI‑Headerbild generieren (ohne Markenlogo), wenn es für das Deck hilfreich ist.
55–60 Minuten: Bereit fürs Meeting
- Blog‑Auszug, LinkedIn‑Text und Instagram‑Caption ins Pitch‑Deck kopieren.
- Hinweis einfügen: „Texte entstanden mit Content‑Office auf Basis Ihrer öffentlichen Website.“
Beispielpaket für den Pitch (fiktiver Kunde)
Fiktives Szenario: „Solar Klee GmbH“ – regionaler PV‑Installateur. Öffentliche Seiten: Leistungen, Referenzen, Service.
Blog‑Entwurf (Auszug, ca. 130 Wörter)
Photovoltaik rechnet sich heute doppelt: sinkende Stromkosten und mehr Unabhängigkeit. Für Eigenheime in der Region plant Solar Klee Anlagen, die zum Dach, zum Verbrauchsprofil und zum Budget passen. Der Ablauf ist klar strukturiert: Vor‑Ort‑Check, Ertragsprognose, Montage durch eigene Teams und ein Servicepaket, das Wartung und Monitoring einschließt. Typische Ergebnisse aus unseren Referenzen: deutlich reduzierte Strombezugskosten und eine realistische Amortisationssicht – ohne Pauschalversprechen. Wer tagsüber viel verbraucht, profitiert zusätzlich über einen Speicher. Worauf es ankommt: passende Modulfläche, richtige Ausrichtung, ein Wechselrichter mit Reserve und transparente Daten zur Steuerung. In unserem kurzen Leitfaden zeigen wir, wie aus Dachfläche und Bedarf ein stimmiges System wird – Schritt für Schritt.
LinkedIn‑Post (ca. 700–900 Zeichen)
Vom Dach zur eigenen Stromquelle: Für viele Eigenheime ist Photovoltaik der logische nächste Schritt. Entscheidend ist der passende Zuschnitt – Fläche, Ausrichtung, Verbrauchsprofil und ein Wechselrichter mit Reserve. Unser kompakter Leitfaden erklärt, wie daraus ein stimmiges System wird: vom Vor‑Ort‑Check über die Ertragsprognose bis zur Montage durch eigene Teams. Aus den Referenzen kennen wir zwei Konstanten: transparente Planung spart Zeit, realistisches Erwartungsmanagement schafft Zufriedenheit. Interessiert an einer strukturierten Herangehensweise ohne Pauschalversprechen? Der Blog‑Auszug im Deck zeigt den Ablauf – inklusive Servicepaket für Wartung und Monitoring. Mehr Details besprechen wir gern im Termin. #Photovoltaik #Energie #Handwerk #Eigenheim #Nachhaltigkeit
Instagram‑Caption (kurz, Hook zuerst)
Eigenen Strom nutzen statt nur verbrauchen: Mit einer PV‑Anlage wird dein Dach zur Stromquelle. Was zählt? Fläche, Ausrichtung, Verbrauchsprofil – und ein Wechselrichter mit Reserve. Unser Mini‑Guide im Deck zeigt den Ablauf vom Vor‑Ort‑Check bis zur Montage. Mehr dazu im Termin. ☀️🔧 #Photovoltaik #Solar #Energie #Eigenheim #Nachhaltig
Qualität sichern, ohne Zeit zu verlieren
- Belegstellen prüfen: 2–3 Kernaussagen aus dem Entwurf mit der Kunden‑Website abgleichen.
- Terminologie konsistent halten: Produkt‑ und Leistungsnamen im Freitext festlegen, damit sie überall identisch erscheinen.
- Keine Superlative ohne Quelle: „führend“, „marktbest“ und Ähnliches vermeiden, wenn es nicht wörtlich auf der Website steht.
- CTA neutral halten: Im Pitch nur auf „Mehr erfahren“ oder „Gespräch vereinbaren“ verweisen.
Lieferumfang für das Meeting
- 1 Blog‑Auszug mit klarer Struktur (Einleitung, 2–3 Zwischenüberschriften, kurzer Abschluss).
- 1 LinkedIn‑Text (Hook, Nutzen, Ablauf, CTA, Hashtags).
- 1 Instagram‑Caption (kurz, prägnant, 5–8 Hashtags).
- Optional: neutrales Headerbild für die Blogfolie.
- Transparenz‑Hinweis: „Demo‑Entwürfe, generiert mit Content‑Office auf Basis Ihrer öffentlichen Website.“
Praktische Kniffe für Agenturen
- Kernseiten begrenzen: Wenige, hochwertige Seiten liefern bessere Texte als ein ungebremster Crawl.
- Format‑Vorlagen nutzen: Legen Sie im Freitext kurze Bausteine an (Hook‑Typen, CTA‑Sätze, Terminologie). Das beschleunigt weitere Entwürfe.
- Varianten erzeugen: Ein Thema einmal anlegen, dann einen zweiten Social‑Entwurf mit anderer Hook generieren – ideal für A/B im Deck.
- Kein Overengineering: Ein sauberer Auszug wirkt besser als ein voll ausformulierter 1.500‑Wörter‑Artikel im Pitch.
Fazit
Mit einer fokussierten Wissensbasis und einem knappen Freitext‑Regelwerk liefert Content‑Office in 60 Minuten ein vorzeigbares Pitch‑Paket: Blog‑Auszug, LinkedIn‑Post und Instagram‑Caption – alle im Ton der Kunden‑Website und ohne Behauptungen ins Blaue. Wer den Ablauf einmal durchspielt, kann künftige Pitches noch schneller vorbereiten. Am einfachsten gelingt der Einstieg in der kostenlosen 30‑Tage‑Testphase: ein Projekt anlegen, Kunden‑Site als Referenzquelle hinzufügen, drei Themen erzeugen – fertig für das nächste Meeting.